TC Wolfsberg Pforzheim verliert beim Favoriten Rosenheim mit 4:5

pz-news 05.08.2018 | Autor: Udo Koller

Pforzheim. Eine gewisse Beständigkeit kann man dem TC Wolfsberg Pforzheim in dieser Saison nicht absprechen. Jedes Wochenende mit Doppelspieltag brachte letztlich einen Sieg und eine Niederlage. So war es auch dieses Mal. Auf das 7:2 am Freitag daheim gegen Hainsacker folgte gestern beim TSV Rosenheim eine 4:5-Niederlage.

„Wir wussten ja, dass es verdammt schwer wird“, sagt TCW-Teammanager Thomas Hell nach dem Auftritt beim Tabellenzweiten. Dabei war es kein Trost, dass sein Team gegen starke Rosenheimer vier Matchpunkte sammelte. Den bayerischen Gastgeber bietet sich ja wieder die Möglichkeit auf die Meisterschaft, nachdem Tabellenführer TC Großhesselohe am Freitag überraschend beim Schlusslicht Ludwigshafen verloren hatte. Am letzten Spieltag geht es nun im direkten Duell in München um den Titel – außer Rosenheim verliert am Freitag ebenfalls bei den um den Klassenerhalt kämpfenden Ludwigshafenern, die gestern in Rüsselsheim einen 2:4-Rückstand nach den Einzeln noch in einen 5:4-Erfolg drehten.

Für die Pforzheimer begann die Partie in Rosenheim denkbar schlecht. David Souto, Pascal Meis und Alexander Flock verloren sämtlich in der ersten Einzelrunde ihre Spiele, Meis und Flock im Match-Tiebreak. Meis erlebte dabei eine Achterbahnfahrt der Gefühle, drehte einen 1:5-Rückstand in eine 7:5-Führung, lag dann 7:9 zurück und beendete das Spiel mit einem Doppelfehler.

„Es war klar, dass es danach schwer würde“, berichtet Thomas Hell aus Rosenheim. Zwar gewannen Marko Lenz und Denis Gremelmayr danach mit starken Auftritten ihre Einzel – ebenfalls im Match-Tiebreak, im Spitzenspiel aber fehlte Dominik Koepfer gegen den Italiener Matteo Viola das nötige Quäntchen Glück, als er mit 6:7 und 6:7 scheiterte.

Noch einmal alles versucht

Die Wolfsberger versuchten in den Doppel noch einmal alles. Zweimal klappte es auch, als Lenz/Flock und Souto/Junaid punkteten. Doch Dominik Köpfer und Tim Rühl waren gegen Matteo Viola und Tristan-Samuel Weissborn letztlich chancenlos. „Weissborn ist ein ausgezeichneter Doppelspieler, zählt in der Welt zu den Top 100. Der beherrschte die Partie von Anfang bis Ende“, berichtet Thomas Hell von der Entscheidung „gegen einen schlichtweg guten Gegner“. Jetzt wollen die Wolfsberger am letzten Wochenende noch einmal nachlegen, auch wenn die Abstiegsgefahr nicht mehr allzu groß ist. „Aber in dieser Liga“, sagt Thomas Hell, „muss man mit allem rechnen.“

Mit Siegen im Einzel und Doppel überzeugte Marko Lenz beim Auftritt des TC Wolfsberg Pforzheim in Rosenheim. Zum Sieg reichte es in der Endabrechnung aber nicht. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Mit Siegen im Einzel und Doppel überzeugte Marko Lenz beim Auftritt des TC Wolfsberg Pforzheim in Rosenheim. Zum Sieg reichte es in der Endabrechnung aber nicht. Foto: Hennrich/PZ-Archiv